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Ver.di erhöht Druck auf Arbeitgeber

Landesfachgruppe Feuerwehr Niedersachsen Bremen Aktuell

Ver.di erhöht Druck auf Arbeitgeber

Tarifrunde 2018

Ver.di erhöht Druck auf Arbeitgeber 

10.000 Kolleginnen und Kollegen bei Abschlusskundgebung mit Frank Bsirske auf dem Opernplatz in Hannover

Der Druck auf die Arbeitgeber wurde bei den Tarifverhandlungen für Bund und Kommunen noch einmal erhöht. 10.000 Kolleginnen und Kollegen in Hannover und zeitgleich 3000 Kolleginnen und Kollegen in Bremen demonstrierten für ihre Forderungen.

In Hannover starteten ab 11:00 Uhr mehrere Demonstrationszüge in Richtung Opernplatz. Die Beschäftigten der Landeshauptstadt begannen mit ihren Aktionen bereits um 10:00 Uhr auf dem Trammplatz. Mit dabei: Unsere historische Drehleiter und Kollegen der Feuerwehr, die sich mit den Beschäftigten solidarisch erklärt hatten.

Für Beamtinnen und Beamte der Landes-hauptstadt Hannover stand eine Personalversammlung in der Aula der Wilhelm-Raabe-Schule auf dem Pro-gramm. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten, u.a., über altersdiskriminierende Besoldung,  Leistungsanreizsystem für Beamte, amtsangemessene Besoldung und die Sonderzuwendungen. Viele nutzten an-schließend die Mittagspause zu einem Besuch auf dem Opernplatz.

Bei der Abschlusskundgebung auf dem Opernplatz war der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske der Hauptredner. "Die Warnstreiks sollen die Tarifver-handlungen beschleunigen. Wir wollen in der nächsten Verhandlungsrunde einen guten Abschluss erreichen. Eure Streikbeteiligung heute ist ein starkes Signal an die Arbeitgeber", sagte der ver.di-Vorsitzende in seiner Rede. Und auch die Berufsfeuerwehr wurde mehrfach erwähnt. Unsere Forderungen sind also immer präsent, auch wenn uns diese Tarifrunde nicht direkt betrifft.

Wir sind gespannt, ob die Arbeitgeber nun endlich ein verhandlungsfähiges Angebot unterbreiten. Sonst zeigen wir weiter unsere Solidarität, das Ergebnis dieser Tarifrunde kann sich durchaus auf die Verhandlungen für die Länder im kommenden Jahr auswirken – und dann sind wir direkt betroffen!

 

WIR SIND ES WERT